«Die Diavolezza ist unsere Bank»

Ein Hauch von Weltcup-Feeling liegt schon im Herbst über dem Engadin. Während unten im Tal noch die Wanderer unterwegs sind, jagen oben auf der Diavolezza bereits die besten Skifahrerinnen der Schweiz über den Schnee. Es wird getestet, gefeilt und optimiert – und ein kurzer Besuch bei Beat Tschuor, Cheftrainer der Frauen, lässt die Vorfreude auf den Saisonauftakt weiter steigen.

Der Blick aus der Gondel könnte kaum schöner sein. Noch liegt die Piste zwar im Schatten, doch der wolkenlose Himmel verspricht einen weiteren goldenen Herbsttag. Auf der Bergstation der Diavolezza ist es still – kein Gedränge, kein Lärm. «Diese Ruhe ist unbezahlbar», sagt Tschuor. «Dank der Exklusivität, die wir hier geniessen, können wir ungestört arbeiten. Das ist kein Vergleich zu Saas-Fee oder Ushuaia, wo über hundert Teams gleichzeitig trainieren.»