Es muss nicht nur schön sein, sondern auch gut.

Man muss nicht unbedingt Maler oder Dichter sein, um die Einzigartigkeit des Val Fex festzuhalten. Dem Schmied Roger Rominger gelingt das auch mit Hammer und Amboss. Jedes seiner Damastmesser ist ein Kunstwerk. Und jedes hat eine Fexer Seele.
Mal Bauer, mal Schmied
Roger ist im Fextal aufgewachsen. Heute lebt er mit seiner vierköpfigen Familie wieder in der «Chesa Rominger», dem ehemaligen Bauernhof seiner Eltern. Er hat das Val Fex im Blut: Wie mit einem siebten Sinn nimmt er Jahreszeiten, Stimmungen, Gerüche und die Schönheit der Natur wahr. Damit die Familie überleben kann, arbeitet seine Frau Martina ausserhalb in einem 80% Pensum. Neben der Arbeit von Martina und den Damastmessern haben die Romingers dank des Hofs ein drittes Standbein. «Allein von meinen Fexer Damastmessern könnten wir nicht leben. Bis eine Klinge fertiggestellt ist, dauert es etwa eine Woche. Hinzu kommt die Fertigung der Griffe aus harten, edlen Materialien wie Wüsteneisenholz, Nussbaum oder Mammutbackenzähnen.»