Silsersee

Silsersee
Der Silsersee ist der grösste und landschaftlich schönste der Oberengadiner Seen. Von Lärchenwäldern gesäumt bietet er allen Natur pur: beim Wandern, Spazieren und beim Wassersport. Ob goldener Herbst, winterliches Schwarzeis oder als schneebedeckte Loipe, am Silsersee ist jede Jahreszeit ein grossartiges Erlebnis.

Die Weite, die Ruhe, die Stille

«Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel», dichtete Nietzsche am Ufer des Silsersees. Hier kommen Geist und Seele zur Ruhe. Mal spiegelt der See messerscharf die umliegenden Berggipfel, mal wühlt der hartnäckige Malojawind die rund vier Quadratkilometer grosse Wasserfläche auf. Je nach Temperaturen und Wetterverhältnissen gefriert der Silsersee zwischen Ende Dezember und Mitte Januar und wird zum gemütlichen Spazierweg oder zur Langlaufloipe auf markierten Strecken.

Wandern und Wandeln

Türkis, smaragdgrün oder tiefblau: Die Wanderungen rund um den Silsersee begeistern mit ihrem Farbenspiel. Rund um den ganzen See gibt es 16 einzigartige Kilometer durch Wälder und Wiesen. Die Wanderungen können gut in Etappen begangen werden. Von Sils in Richtung Maloja geniesst man erst wechselnde Ausblicke auf die Halbinsel Chastè und die Inselgruppe Chaviolas. Nach einer Stunde schon ist man in Isola: einem kleinen Dorf auf einem mächtigen Delta. Von hier sieht man Maloja, am Südende des Sees. Die Wanderung gilt als eine der schönsten in der Schweiz. Noch schöner: An den Ufern des Silsersees wandelt man oft allein. Von Maloja führt die Via Engiadina zurück nach Sils.

Schwarzeis auf den Oberengadiner Seen

Ein Naturerlebnis mit Seltenheitscharakter. Wenn während der Vereisung der Oberengadiner Seen kein Schnee fällt, bildet sich eine transparente Eisfläche auf den Seen. Durch das Eis sieht man die Tiefen der Oberengadiner Seen. Um das sogenannte Schwarzeis zu erleben, braucht es tiefe Temperaturen und Wetterglück.

Die Gemeinden überwachen die Tragfähigkeit der Eisdecke nur im unmittelbaren Bereich von markierten und präparierten Loipen und Wanderwegen sowie Infrastrukturen auf den gefrorenen Seen. Die Begehung der Seen erfolgt immer auf eigene Gefahr.

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